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Der September 2020 zeigte sich hie und da noch recht garstig. Energiediebe allerorten. 2020-21

Der September 2020 zeigte sich hie und da noch recht garstig. Energiediebe allerorten. 2020-21 Eitempera, Aquarell- und Metallfarbe sowie Aquarellstift auf Finnpappe, 100x63cm

Dr. Monica Ferrarini, Kunstkritikerin und Kuratorin in Rom, sagt in ihrem Buch „Artists of Today and Tomorrow 2“ im Dezember 2021:

"Katja Tomzigs Gemälde sind von einer Reihe wiederkehrender Figuren und Symbole bevölkert, die sich in traumähnlichen Szenarien abspielen. Es sind phantastische Welten, die von surrealen Wesen aus der Welt der Menschen, der Tiere und der Natur bevölkert werden und uns einladen, uns der Entdeckung des Details, des Unbekannten, des Geheimnisses hinzugeben, um den Betrachter zu einer ganz individuellen Interpretation des Bildes zu verleiten. In diesen imaginären Szenarien entdecken wir die Freude an der Farbe, die Zartheit der Züge, die unendliche Vielfalt der umhüllenden chromatischen Texturen, die einen charmanten kompositorischen Raum abstecken.

Es geht nicht darum, das Reale nachzubilden, sondern Formen zu strukturieren, die das Imaginäre befreien und die objektiven Daten umwandeln. Mit Hilfe von Figuren, die zu Metaphern werden und zwischen dem Realen und dem Irrealen schweben, versucht die Künstlerin, das ins Bild zu übertragen, was ein "normales" Auge nicht erfassen kann, den alltäglichen Aspekt, der für viele unsichtbar ist.

Auf einem emotionalen/kreativen Weg, der völlig subjektiv ist, formt Katja Tomzig eine verzauberte Welt, in der die Suggestion des Inhalts die faszinierende Synthese des Dialogs zwischen Traum und Realität umhüllt. Diese bezaubernden Atmosphären, die zeitlose Räume umarmen, offenbaren eine akribische Maltechnik, die der Zeichnung Charakter verleiht und die sensible Persönlichkeit einer aufmerksamen Künstlerin mit großer erzählerischer Fähigkeit offenbart.

Matilde Della Pina, Kunsthistorikerin und Kuratorin bei M.A.D.S., internationale Galerie für zeitgenössische Kunst in Mailand und auf Fuerte Ventura – sagt anlässlich der Ausstellung „ALDILA“ im Herbst 2021:

"Katja Tomzig ist eine deutsche professionelle Künstlerin, die an internationalen Einzel- und Gruppenausstellungen teilnimmt. In der Ausstellung "ALDILA'", die von der M.A.D.S. Art Gallery veranstaltet wird, präsentiert Katja "Der September 2020 zeigte sich hie und da noch recht garstig. Energiediebe allerorten." - ein Werk aus ihrer Gemäldeserie "Facetten der Schöpfung": Geprägt von phantastischen Kreaturen und Landschaften, ist es ihr Ziel, Freude, Licht und Liebe in das Leben ihrer Betrachter zu bringen. Die Grundlage für jedes dieser Gemälde ist ein unkontrollierter Farbklecks, in dem sich die Szene offenbart, die schließlich im fertigen Gemälde zu sehen ist. Auf den ersten Blick scheint eine Meereslandschaft in Aquarell und lebendigen Tönen dargestellt zu sein, mit einigen Augen, die uns anschauen und befragen.

Wenn man genauer hinsieht, erkennt man, dass aus den Farbspritzern kleine niedliche Monster entstehen, die miteinander auf der Leinwand interagieren. Auch wenn dieses Werk auf den ersten Blick wie ein Farbenspiel wirkt, verbirgt es in Wirklichkeit einen tieferen Sinn: Katja will damit nämlich die Welt in dem Prozess der Verwandlung zeigen, in dem sie sich gerade befindet.

Sie ist überzeugt, dass wir uns auf dem Weg in eine neue Welt befinden, die in den 2020er Jahren deutlich sichtbar sein wird. Eine Welt, die trotz aller Ängste und Spaltungsversuche, die wir derzeit erleben, von Liebe, Respekt, Freiheit, Freude, Überfluss, Gelassenheit, Gesundheit und Kreativität geprägt sein wird, in der sich jeder nach seinen Talenten entfalten kann und wird.

Das ist in diesem Kunstwerk zu sehen: der Prozess, der sich vollzieht. Alte Verkrustungen bröckeln langsam ab, das ganz Neue, Wunderbare und Lichterfüllte strebt an die Oberfläche. Das Neue, das gerade aus dem göttlichen Licht geboren wird, zieht noch einen Schweif hinter sich her, der mechanisch und künstlich wirkt - irgendwie unecht. Gespenstische Nester hängen an ihm, Vampirwesen saugen Petroleum aus einer Art Staubsaugerschlauch. Der Schleier, den der Kopf der Maschine trägt, kann die Illusion nicht verbergen.

Der Delphin als Vermittler zwischen den Welten und Hüter des Lichts beobachtet den Vorgang mit Freude. Die magische Welt von Katja, scheinbar ironisch und oberflächlich, verbirgt also eine wichtige Botschaft der Hoffnung für die Welt und die Menschheit."
de_DEDE