Ausstellungen

 

Aktuell: 5. Dezember 2020 bis Ende Februar 2021: Einzelausstellung "Facetten der Schöpfung" in Galerie KARAK, Naumannstr. 7, Köln-Riehl

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„Dass das Phantastische in der Geschichte der abendländischen Kultur immer eine Konstante gewesen ist […] bestätigt die Auffassung, dass Zeiten des Umbruchs oder […] Krisenzeiten das Phantastische als ein ihnen besonders gemäßes Darstellungsmittel ansehen. Denn gerade in solchen Augenblicken der Geschichte geraten die Vorstellungen einer bisher als sicher erfahrenen Realität ins Wanken.

Das Phantastische ist in seiner Grundhaltung demnach subversiv: Es stellt das jeweils vorherrschende Realitätsprinzip in Frage – und zwar ohne ein neues Modell der Wirklichkeit anzubieten und damit Beruhigung zu verschaffen. Das Phantastische ist, sogar in seiner mildesten Form, immer verstörend, es ist niemals affirmativ, und gerade deshalb ist es in Gesellschaften, die wenig von der Hinterfragung ihrer Grundprinzipien hielten, nie sehr beliebt gewesen, eine Tatsache, die sich auch heute noch belegen ließe. Aus diesen Überlegungen geht geradezu zwingend hervor, dass das Phantastische in der Kunst immer nur vor dem Hintergrund des Realistischen entstehen und seine Wirkung entfalten kann.

Ohne ein festgefügtes Realitätsbild, auch wenn es brüchig geworden ist, gibt es das Phantastische nicht: Ohne Realismus gibt es keine phantastische Kunst, denn nur in der Konfrontation des Realistischen mit dem davon abweichenden, in der Gegenüberstellung geläufiger und befremdender Sehweisen, kann die letztlich positive Beunruhigung hervorgerufen werden, welche alle phantastische Kunst kennzeichnet. Aus diesem Grunde reduziert sich die phantastische Dimension, je abstrakter ein Kunstwerk wird: Reine abstrakte Phantastik ist deshalb in der Bildenden Kunst kaum möglich.“

Zitat aus: Vorwort Jörg Krichbaum / Rein A. Zondergeld 1977 in DuMont’s Kleines Lexikon der Phantastischen Malerei

 

Ausstellungen / Projekte:

  • 15. bis 18. April 2021: Discovery Art Fair Cologne 2021verschoben auf den 24. bis 27. Juni 2021
  • Februar/März 2021 Projekt: „Facetten der Schöpfung“ meet Fashion
  • 4. Januar bis 30. April 2021: ARTBOX.PROJECT World 1.0 | ARTBOX.GALLERY Zürich – verlängert bis Ende Juni 2021 | Präsentation auf der Galerien-Plattform www.artsy.net
  • 5. Dezember 2020 verlängert bis 28. Februar 2021: Einzelausstellung „Facetten der Schöpfung“ in KARAK Art Lab & Galerie Köln
  • 11. bis 13. September 2020: Offene Ateliers in Köln
  • Herbst 2020: Teilnahme am Luxemburg Kunstpreis 2020
  • August 2020: Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen
  • 20. bis 24. August 2020: ARTBOX.PROJECT Zürich 2.0 im Rahmen der SWISSARTEXPO – Präsentation auf der Galerien-Plattform www.artsy.net
  • 24. bis 26. April 2020: Discovery Art Fair Cologne 2020nur VIRTUAL
  • November 2019 bis heute: Gallery 104 New York Online gallery104.com
  • 27. bis 29. September 2019: Offene Ateliers in Köln